„Ein Schritt in eine neue, smartere Form von Mobilität.“

Funktionale Programmierung / Norman Palmhoff

Norman Palmhof, Principal Consultant, genießt den Spirit eines Start-Ups – und erklärt im Interview, warum Reduktion ein probates Mittel ist, um Elektromobilität nach vorne zu bringen.

Welche Rolle spielst du in welchem Projekt?

Ich bin Accountmanager und Ideengeber in einem Projekt mit der e.GOMobile AG – einem Unternehmen aus Aachen, das aus einem Forschungsprojekt der RWTH Aachen entstanden ist und ziemlich schlaue, innovative Elektroautos produziert, die speziell für Stadtfahrten konzipiert sind.

 

Was bedeutet innovativ in diesem Zusammenhang?

Dass sowohl das Fahrzeug selbst, als auch die Dienste und Services extrem auf den Nutzer zugeschnitten sind, sich auf das Wesentliche konzentrieren. e.GO verzichtet beispielsweise auf große Reichweiten und Power, ist so aber in der Lage günstige Elektroautos für Jedermann herzustellen, die auch für Lieferdienste, Kuriere und Pflegedienste sehr interessant sind. Elektromobilität wird für einen neuen Kundenkreis erschwinglich und praktikabel. Das ist meines Erachtens schon ein Schritt in eine neue, smartere Form von Mobilität.

 

Warum hat sich e.GO für Valtech als Partner entschieden?

Gerade im Bereich der E-Mobilität sind Geschwindigkeit und Vernetzung von zentraler Bedeutung, und da sind wir breit aufgestellt – sowohl die Expertisen, als auch die Erfahrung betreffend. Wenn es darum geht, neue Konzepte mit der nötigen Geschwindigkeit und Qualität auf die Straße zu bringen, sind wir schwer zu ignorieren. Valtech und e.GO haben außerdem ein ähnliches Mindset, es hat menschlich von Beginn an gepasst.

 

Für welchen Bereich ist dein Team zuständig?

Wir entwickeln Teile des Backends und die Smartphone-App, die als Touchpoint zwischen Fahrer und Fahrzeug dient. Hinzu kommt ein Product Owner, der die Kundensicht bündelt. Generell aber sind die Themen und Aufgaben sehr breit angelegt. Zusammenfassend könnte man sagen, wir erbringen Entwicklungs-, Architektur- und Designleistung. Das Schöne dabei ist, dass man in dieser Themenbreite sehr viel von der Produktentstehung mitbekommt, in der von Anfang an ganzheitlich gedacht wird.

 

Was sind die besonderen Herausforderungen?

Viele Prozesse, die man von etablierten Fahrzeugherstellern kennt, werden hier erst geschaffen oder ganz neu erfunden. Da ist viel Beratung und Verantwortungsübernahme dabei, dazu passt unser agiler Softwareentwicklungsansatz sehr gut.

 

Konkrete Beispiele?

Große OEMs haben in ihren Backendumgebungen oft ein „Book of Standards“, das ganz konkret festlegt welche Technologien eingesetzt werden dürfen. Hier sind diese Limitationen wenig bis gar nicht vorhanden. Ein anderes Beispiel ist der Umgang mit der Cloud: Viele OEMs starten allmählich damit, ihre Backends in die Cloud zu migrieren – e.GO war von Anfang an in einer Cloudumgebung. Für Technikbegeisterte wie mich ist das ein Super-Umfeld. Der RWTH Aachen Campus als e.GO-Heimat ist auch sehr inspirierend., Aus der Universität kommen immer wieder neue Impulse, beispielsweise Technologien für neue Produktionsprozesse. Ich bin seit acht Jahren in Automotive-Projekten, aber e.GO sorgt in vielerlei Hinsicht für frischen Wind.

 

Kann man bei Euch noch mitarbeiten?

Ja, auf jeden Fall. Der Markt im Bereich Elektromobilität ist aus verschiedenen Gründen sehr schleppend angelaufen, nun beschleunigt sich die Entwicklung zusehends. Aber auch Backend-Entwicklung und Big-Data sind Themen, wo wir viel zu tun haben – von Konzept über Implementierung bis zum Betrieb nach DevOps-Ansatz. Sprecht mich oder einen unserer Kollegen einfach an.

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